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Betreibung und Pfändung

Wer eine Schuldensanierung oder einen Privatkonkurs auf absehbare Zeit nicht durchführen kann, läuft bei ausstehenden Rechnungen Gefahr, betrieben zu werden. Der Zahlungsbefehl ist die schriftliche Aufforderung des Betreibungsamtes an den Schuldner, die offene Rechnung und die Kosten des Betreibungsamtes zu bezahlen.

Der Schuldner kann sich innert 10 Tagen mit einem Rechtsvorschlag zur Wehr setzen. Allerdings ist dies nur zu empfehlen, wenn tatsächlich ein Fehler vorliegt. Andernfalls verursacht er nur Zusatzkosten. Bezahlt der Schuldner die Rechnung nicht innert 20 Tagen, kann der Gläubiger das sogenannte Pfändungsverfahren verlangen. Bei angestellten Schuldnern, die über keine wertvollen Gegenstände verfügen, wird im Pfändungsverfahren meist auf den Lohn (Lohnpfändung) zurückgegriffen. Der Betreibungsbeamte berechnet den Lebensunterhalt, welcher dem Schuldner zur Verfügung steht (betreibungsrechtliches Existenzminimum) und fordert den Arbeitgeber auf, die Lohnsumme, die über dem Existenzminimum liegt, an das Betreibungsamt zu überweisen. Zwecks Vermeidung einer Orientierung des Arbeitgebers ist es teilweise möglich, dass der Schuldner den Betrag direkt an das Betreibungsamt überweist.

Häufige Fragen zu Betreibung und Pfändung